Wellness statt Training...
 
Simone, 17.3.2009
Für zwei Tage spannten wir im Schwarzwald in einem Wellness-Hotel aus. Diese Ablenkung tat Geist und Seele gut...
 
... denn leider muss ich diesmal mit einer negativen Meldung aufwarten: ich habe mir eine Stressfaktur (Ermüdungsbruch) im unteren Schambeinast (Ramus inferior ossis pubis) zugezogen.
Die Diagnose kam etwas "Knall auf Fall": nach dem super Trainingslager in Portugal, wo ich überhaupt keine Schmerzen verspürte, wollte ich vor der Cross-SM am Mittwoch noch ein letztes schnelles Training machen. Während dieses Trainins traten plötzlich Schmerzen im Schambeinbereich auf, die immer stärker wurden. Auch im Alltag danach verspürte ich diese Schmerzen und so ging ich zum Arzt. Dann ging alles sehr schnell: Konsultation beim Arzt- MRI im Spital- Diagnose am Freitagabend!
Das war zugegebenermassen ein ziemlicher Schock für mich, da ich in meiner bisherigen Karriere noch praktisch nie mit grösseren Verletzungen zu kämpfen gehabt hatte.
Wie ist es nun dazu gekommen? Die von der Geburt hervorgehende Instabilität im Beckenbereich hatte sich ja schon in Rücken- und Gesässproblemen gezeigt. Durch die instabile Symphyse gab es sehr wahrscheinlich eine zusätzliche Belastung für das Schambein und die Trainingsbelastung tat das ihre dazu bei.
Wie weiter? Angefangen hat es mit Calcium und Vitamin D -Ergänzung, dies wirkt sich günstig auf den Knochenaufbau aus. Zudem habe ich einen Hüft-/Beckengurt erhalten, den ich bei längeren Spaziergängen tragen muss und dann auch beim wiederaufgenommenen Lauftraining mithelfen soll, das Becken zu stabilisieren.
Trainingsmässig habe ich einen zweiwöchigen Trianingsstopp, wovon ich schon über eine Woche vorbei habe :-))
Es ist nicht immer ganz einfach in dieser Zeit, vorallem auch jetzt, wo der Frühling draussen erwacht! Aber auf Spaziergängen mit Malin kann ich die Wärme auch geniessen.
In der folgenden Woche darf ich beginnen mit Schwimmen mit dem Pull-Boy zwischen den Beinen und einer Muskelstimulation. Es folgt Acqua Jogging und dann sachter Einstieg ins Laufen.
Ich nehme jetzt aber Woche für Woche und freue mich über die kleinen Schritte vorwärts.
Wann ich wieder voll ins Wettkampfgeschehen eingreifen kann, ist noch nicht klar und wird von der Genesung abhängen.
Eines ist aber schon jetzt klar: ich werde voller Motivation am Start stehen! Eine Motivation, die sich seit der Schwangerschaft und in diesem Winter aufgebaut hat und nicht allzu klein sein wird...!

PS: Vielen Dank für alle Genesungswünsche von Eurer Seite, das stellt mich sehr auf!
Link zu Zeitungsbericht im Bund »
 
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Simone Niggli-Luder

17-fache OL-Weltmeisterin
Interview an der OL WM 2006
Simone Niggli-Luder
ist Botschafterin von

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simone@simoneniggli.ch