Doppelter Schweizer-Meister-Titel
 
Simone, 14.9.2009
 
Foto: www.swiss-orienteering.ch
Foto: www.swiss-orienteering.ch
Am Wochenende fanden zwei Schweizer Meisterschaften statt.
Zuerst die Entscheidung über die Sprintdistanz in Willisau. Was kennt man von Wilisau? Genau, die feinen Willisauer-Ringli und so hatten wir dann auch den Zuschauerposten bei so einem Leckerbissen...(siehe Foto) allerdings blieb keine Zeit zum reinbeissen und ich glaub auch nicht, dass es gut geschmeckt hätte!
Ich hatte mir vor dem Lauf vorgenommen, immer einen Schritt voraus zu sein und dies gelang mir auch vom ersten Meter an. Die ersten beiden Posten boten genügend Zeit für die Routenwahl zu lösen zum dritten Posten. Ich machte es mir dort möglichst einfach und wählte die Route links über die grosse Strasse. Auf den nächsten Posten ging es vorallem darum, keine unnötigen Fehler zu machen und natürlich musste auch gehörig Gas gegeben werden!
Po 10-11 bot dann nochmals eine Routenwahl und ich konnte mich nicht so richtig für eine schnellste Route festlegen. Links und rechts schienen mir gleich wertig und die Wahl fiel auf links, da dort die Treppe keine Zick-zack-Kurven machte. Allerdings war dann diese Treppe auch sehr steil und spätestens dort merkte ich auch etwas, dass meine Nase durch die Erkältung nicht ganz frei war.
Die Schlussschlaufe nach dem Willisauer-Ringli ging gut und so konnte ich als Siegerin ins Ziel einlaufen.
Karte Sprint-SM »
Resultate Sprint-SM »
 
Nach dem abendlichen Sprint hiess es schnell umstellen für die Langdistanz am Sonntag. Der Lauf fand auf der Karte Schmidwald-Horben statt und bot so einiges an Abwechslung.
Der Start gelang mir gut, obwohl ich bei Posten 4 einen kleinen Schwenker im Postenraum zu beklagen hatte. Ich fühlte mich aber schnell wohl auf der Karte und im Gelände, auch wenn die Karte sehr detailliert aufgenommen war und sehr genaues Lesen im Postenraum erfoderte. Auf der Wiese zu Posten 9 sah ich vor mir zwei Schweizer Dress, Lea und Ines waren also nicht mehr weit vor mir und auf dem Weg zu Posten 13 hatte ich sie dann ganz eingeholt. Das war natürlich ein tolles Feedback für mein Tempo, aber wie so oft im Kontakt mit Gegnerinnen schlichen sich dann einige Fehler ein. So zu Posten 17, wo ich zuerst nur knapp am Posten vorbeilief und ich dann einige Sekunden brauchte um mich aufzufangen. Und auch bei Posten 18 war der Posten hinter dem Dickicht schön versteckt, so dass wir alle drei beim Posten vorbeiliefen.
Auf den längeren Abschnitten zu 21 und 22 kehrte dann wieder etwas Ruhe ein und ich orientierte wieder besser. Als ich auf dem Weg zu Posten 24 auch noch Angela Wild einholte, war ich mir ziemlich sicher, dass es zum Sieg reichen könnte. Aber zuerst musste noch der knifflige Posten 25 angelaufen werden und der steile Schlusshang war auch nicht ganz ohne. Es ging aber alles gut und so konnte ich meinen 22. Schweizermeister-Titel bei der Elite feiern!
Speziell erwähnen möchte ich auch noch die Leistung von Mätthu, der im stark besetzten Elite-Feld den ausgezeichneten 5.Rang belegte, chapeau! Ob dies wohl das Kinderwagen-Training ausmacht...?
Als Geschenk der OLG Huttwil bekamen alle Teilnehmer einen kleinen eingetopften Fichten-Ast. Mal schauen, welcher in einem Jahr der grösste ist...?
Karte 1. Teil »
Rangliste Langdistanz-SM »
 
Karte 2. Teil »
 
Angela, Lea und ich im Ziel<br />Foto: www.swiss-orienteering.ch
 
Angela, Lea und ich im Ziel
Foto: www.swiss-orienteering.ch
 
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Simone Niggli-Luder

17-fache OL-Weltmeisterin
Simone Niggli-Luder
ist Botschafterin von

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simone@simoneniggli.ch