Herbstlauf und Emmentaler-OL
 
Simone, 26.10.2009
 
Foto:Martin Jörg
Foto:Martin Jörg
 
Foto:Martin Jörg
Foto:Martin Jörg
 
auf den letzten Metern<br />Foto: Stefan Leuenberger
auf den letzten Metern
Foto: Stefan Leuenberger
Am Freitag Abend entschlossen wir uns spontan, am Burgdorfer Herbstlauf teilzunehmen. Zwar spürte ich vom Tomila immer noch einen verhärteten Oberschenkel, aber ich wollte das Ganze mit Freude und ohne grossen Erwartungsdruck angehen.
Den 15.2km langen Lauf war ich vor 2 Jahren schon einmal gelaufen und ich wusste um die Schönheit dieses Laufes. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich, man läuft viel auf Naturstrassen und es ist ziemlich coupiert. Immer wieder kommt man auf Abschnitte, die ich von meinen früheren Lauftrainings von Burgdorf aus kannte und es hatte auch viele Zuschauern, die mich kannten, schön!
 
Das Höhenprofil über die 15.2km
Das Höhenprofil über die 15.2km
 
Ich habe schon lange keinen Strassenlauf mehr gemacht und so war es ziemlich schwierig, das Tempo einzuschätzen. Ich fand aber bald einen guten Rhythmus und reihte mich im Feld ein. Leider lief ich schon ziemlich bald alleine mit Männern 50m vor und hinter mir... Dafür hatte ich als erste Frau einen Velo-Begleiter bei mir, das war auch noch motivierend!
Es lief mir gut und ich konnte das schöne Herbstwetter und die tolle Strecke geniessen. Die letzten 5km wurden dann schon etwas härter, aber glücklicherweise standen meine Eltern mit Malin am Rande und feuerten mich an...
So lief ich nach 56'50'' ins Ziel und war somit nur 30" langsamer gewesen als vor 2 Jahren, als ich den Streckenrekord aufgestellt hatte. Damit kann ich sicher zufrieden sein!
Mätthu lief auch ein super Rennen und kam als Gesamt-4. ins Ziel, 1'40" vor mir. Somit hatte er schon einen Vorsprung in unserer 2-Tages-Wertung ;-)
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Denn ich startete am Sonntag HAL, also die gleiche Kategorie wie Mätthu. Leider konnten wir keinen Jagdstart machen, da die Startintervalle 4' betrugen... Natürlich schätzte ich meine Chancen nicht gross ein, aber die 23 Posten mussten ja zuerst auch gefunden werden...
Es war ein schöner Lauf auf der Karte Scheidegg-Horben, mit reichlich Steigung gespickt, Routenwahlen und einem schönen Schlussteil.
Die Steigungen waren besondern hart, da man sie eigentlich vorallem auf zwei Teilstrecken (Po 1-2, Po 6-7) machte. Ganz schön happig, vorallem mit 15km Strassenlauf in den Beinen...
Link zur Karte »
 
So war mein Tempo nicht mehr allzu hoch, aber ich konnte doch ein gutes Rennen laufen. Vorallem der Schlussteil war ein kleines Bijoux und der offene Wald von Po 21 zu 22 ein Höhepunkt!
Ausser einem Schwenker zu Po 19 lief es mir gut, aber Mätthu konnte ich trotzdem nicht einholen ;-) Er entschied mit seinem Sieg den internen 2-Tage-Wettkampf für sich, allerdings hatten wir keinen Siegerpreis vereinbart ;-))
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Simone Niggli-Luder

17-fache OL-Weltmeisterin
Interview an der OL WM 2006
Simone Niggli-Luder
ist Botschafterin von
 



 






simone@simoneniggli.ch