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Viva l'Italia!
Simone, 8.3.2010
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Italien ist ein Sprint-Paradies!
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In den 10 Tagen in Süditalien absolvierte ich viele gute Trainingskilometer. Ich lief Posten in alten Städtchen an, in steinigen Senken, in grünbewachsenen Mulden und in den Dünen… für Variantenreichtum war also gesorgt! Mit dem Nachtzug reisten wir via Milano nach Termoli, in der Nähe in Foggia. Am Abend hiess es dann die Müdigkeit zu verdrängen, denn es wurde zum Nacht-Sprint der MOC gestartet. Ich durfte das Rennen eröffnen und war sehr gespannt, wie ich mit der Herausforderung Sprint mit Nachtlampe und einem Kartenmassstab von 1:3000 zurechtkommen würde. Es war interessant, da zuerst in einem einfacheren Teil das Tempo hoch gehalten werden konnte und dann ab Po 7 in den historischen Teil gewechselt wurde, wo die Gässchen sehr eng standen und sehr genau Karte gelesen werden musste. Mir gelang ein guter, wenn auch kein fehlerfreier Lauf. Da es aber allen anderen auch so erging, konnte ich doch noch den Sieg heimbringen.
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Karte Nacht-Sprint » Rangliste »
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Als zweiten Teil der MOC stand am nächsten Tag ein Mitteldistanzlauf auf dem Programm. Der Foresta Umbra liegt auf ca 900 Metern über Meer und somit war jeweils schon die Anfahrt vom Hotel (das am Meer lag) eine Challenge, dass es mir nicht übel wurde… Der Lauf war schön und führte durch viele Senken und über Hügel. Lustigerweise waren in diesem Gebiet nicht die Senken steinig, sondern die Hügel und somit war es oft schneller, die Senken zu durchlaufen. Wiederum gelang mir ein guter Lauf, aber auch diesmal schlichen sich einige kleinere Fehler ein. Helena Jansson lief ein super Rennen und fing mich mit ihrem Tagessieg in der Gesamtwertung noch um 10 Sekunden ab.
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Karte Mitteldistanz » Gesamtrangliste MOC »
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Wir trainierten noch bis Dienstag Vormittag in der Gegend des Foresta Umbra bevor wir dann südwärts reisten nach Castellaneta Marina (an der „Sohle“ des Stiefels). Dort änderte sich der Waldcharakter: Dünengelände mit vielen Büschen und einem detaillierten Höhenkurvenbild. Vorallem der Korridor-OL, den wir im Wettkampf-Tempo absolvierten, war eine grosse Herausforderung. Solange alles stimmte, war es gar nicht so anders als mit einer ganzen Karte. Doch wenn ich unsicher wurde und mich absichern wollte, so fehlte halt da die Info auf der Karte und die Fehler konnten so um einiges grösser ausfallen…
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Karte Korridor »
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Ein weiteres Highlight war der Sprint des MOC Grandprix in der Stadt Castellaneta. Wir liefen mit einer Karte 1:2000, was schon vieles über die engen Gässchen aussagte… es machte riesigen Spass, durch die schöne Altstadt zu kurven und ich musste mich sehr konzentrieren, damit ich die 25 Posten sauber und ohne abzuhängen anlaufen konnte. Dies gelang mir sehr gut und ich konnte am Schluss sogar die vor mir gestartete Minna Kauppi einholen.
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Karte Sprint (nur erster Teil) » Rangliste »
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Mit Matera liefen wir am nächsten Tag in einem weiteren Sprint-Klassiker. Wenn ihr einmal in dieser Gegend seid, müsst ihr unbedingt Karte und Kompass mitnehmen und diese Stadt mit den Felswohnungen besuchen! Ich war ja schon einmal dort gewesen, aber von neuem war ich fasziniert, wie schwierig diese Stadt OL-mässig ist! Und wenn ich mir vorstelle, wie diese Stadt gebaut wurde vor x Jahren… mit einer Vorermüdung eines Dauerlaufes rannten wir durch die engen Strassen und über die unzähligen Treppenstufen dieser Stadt, genial!
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Zum Abschluss gabs nochmal ein Sprint-Highlight: der MOC Grand Prix Sprint fand in der Stadt Monopoli am Meer statt und forderte einmal mehr höchste Konzentration. Erschwerend kamen diesmal die Autos und Rollers dazu, die auch noch in den Gässchen Platz finden wollten und nicht zuletzt waren auch noch Schüler mit Karte und Kompass unterwegs, die sich jeweils um die Posten herum gruppierten. Es gelang mit aber, all die Schwierigkeiten zu meistern und ausser einer schlechteren Route zu Posten 10 auf der zweiten Schlaufe gelang mir ein sehr guter Lauf.
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Karte Monopoli (nur zweiter Teil) » Rangliste »
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Italien war also eine schöne und intensive Reise, nicht vergessen darf er Organisator vor Ort, in der Person von Gabriele Viale. Er hat es geschafft, in Süditalien den OL aufzubauen und beglückte uns immer wieder mit seinen guten Kontakten, die nicht selten in einem Apéro beim Bürgermeister endeten... an seiner Seite der Sänger Nicola Manfredi, dessen Lied "You and me" die Wettkämpfe begleitete. Auf seiner Homepage könnt ihr das Lied hören. Aber Achtung: es ist ein Ohrwurm und es besteht akute Gefahr, dass man es nicht mehr aus dem Kopf bringt ;-))
Mit dem Nachtzug gings dann am Samstag Abend wieder nordwärts und den zweistündigen Aufenthalt in Milano nutzten wir für ein Sightseeing-Jogging.
Nun hoffe ich, dass wir den Frühling von Italien mitnehmen konnten in die Schweiz...
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Link Homepage Nic Manfredi »
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