Testläufe aus der Sicht einer Helferin
 
Simone, 4.7.2011
 
bereit beim Kartenwechsel, hübscher Postenstandort!
bereit beim Kartenwechsel, hübscher Postenstandort!
 

Bislang habe ich immer mehr oder weniger bei Testläufen gedankenlos konsumiert: aber was wirklich hinter der Organisation steckt, habe ich erst an diesem Wochenende so richtig begriffen.
Angefangen hatte das Ganze ja schon einiges im Voraus. Bahnenlegen und dann im Gelände überprüfen, ob alles setz- und machbar ist, war der erste Grundstein. Ich erinnere mich an den Samstag vor drei Wochen, wo Mätthu und ich im strömenden Regen Markierungen kontrollieren gingen und letzte Justierungen anbringen konnten.
In den letzten Tagen vor den Läufen sammelte sich dann in unserem Keller ein grosser Haufen mit Material an: von den Fähnli über das Isostar bis zum Drucker.
Am Freitag reisten wir dann nach Annency und ab diesem Zeitpunkt waren wir immer irgendwie beschäftigt mit Postensetzen, -kontrollieren und -einziehen, Karten anschreiben, kontrollieren und in Plastikmäppli stecken, Posten bewachen oder Isostar anrühren und natürlich auch etwas philosophieren.
Ich genoss das spannende Gelände in gemächlichem Tempo, aber auch so konnte ich mich in die LäuferInnen hineinversetzen.
Am Samstag begann es mit der Mitteldistanz, eine technische Herausforderung vom feinsten. Sektorenweise gingen wir Postensetzen um dann nachher einen anderen Sektor noch einmal zu kontrollieren. Ich konnte bei einem Posten noch einige Läuferinnen beobachten, bevor ich im Ziel für das Protokoll verantwortlich war. Nachdem die Posten eingezogen waren, hatten wir am Nami kurz etwas Zeit für uns, ich nutzte es um mit Sandra im Freibad einige Längen schwimmen zu gehen.
Am Abend begann schon die Vorbereitung auf den nächsten Tag, der ganze Ablauf mit allem Material musste organisiert werden.
Früh am nächsten Morgen gings los mit Postensetzen für den Sprint. Ausgerüstet mit Backsteinen und Kabelbindern machten wir uns auf um dann nachher während dem ganzen Wettkampf einige Posten ständig zu bewachen, so dass ein fairer Lauf garantiert war. Einigen Leuten musste ich auch erklären, was da vor sich ging mit diesen schnellen Läufern und den komischen Posten.
 
nachschenken bei den Getränken
nachschenken bei den Getränken

Am Nami stellten wir bereits die Postenstangen für den Langdistanzlauf . So mussten wir am Sonntag Morgen nur noch die Einheiten setzen gehen. Dannach war ich mit Mätthu bei einer Verpflegung inklusive Kartenwechsel. Sobald die ersten LäuferInnen auftauchten, war immer etwas los und es war spannend, die verschiedenen Verpflegungs-Techniken zu beobachten…
 
Zurück mit den eingezogenen Posten waren wir gespannt, ob der Zwischenrangliste bei uns im Ziel noch gross abgeändert hatte. Wie erwartet, gab es doch noch einige Verschiebungen, sicher aufgrund des anspruchsvollen Geländes und der Länge des Laufes.
Später am Abend waren wir dann müde aber auch zufrieden zu Hause. Zufrieden, dass alles reibungslos geklappt hatte, was an WM-Testläufen ja auch sehr wichtig ist!
Unser Helfer-Team harmonisierte super und es machte Spass, einmal auf dieser Seite zu stehen. Aber natürlich kitzelte es auch in den Beinen, wieder selber an einem wichtigen Lauf am Start zu stehen. Mal schauen, wann das wieder der Fall sein wird… ;-)
 
wer kommt als nächstes?
wer kommt als nächstes?
 
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Simone Niggli-Luder

17-fache OL-Weltmeisterin
Simone Niggli-Luder
ist Botschafterin von

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simone@simoneniggli.ch